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    #298

    Mit dem ersten österreichischen KinderKunstHaus und der bereits etablierten
    Veranstaltungsreihe „KiKu“ nimmt die Stadt Bruck eine Vorreiterrolle im
    Bereich Kinderkultur ein.

    Wie in der „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“ festgeschrieben, ist Kultur in Bruck an der
    Mur ein Lebensmittel und „Leuchtturm“. Daher wollen die Stadtverantwortlichen bereits
    kleinen Kindern die Möglichkeit bieten, die Kultur für sich zu entdecken. Anfang September
    öffnet in der Kornmesserstadt das erste österreichische KinderKunstHaus. Darüber hinaus
    startet im Herbst auch wieder die beliebte KinderKultur-Reihe „KiKu“.
    Österreichweit erstes KinderKunsthaus in Bruck

    Anfang des Jahres hat sich auf die Initiative des Brucker Künstlers Christian Erdt-
    Bergemann, der damaligen Kulturstadträtin Kerstin Stocker und Gemeinderätin Judith
    Dornhofer ein Verein zum Betrieb des ersten österreichischen Kinderkunsthauses
    „brucKunst – Kinder Kunst Haus Bruck an der Mur“ zusammengefunden.
    Der Schwerpunkt des neuen KinderKunstHauses liegt in der Vermittlung der Freude am
    freien künstlerischen Schaffen. „Das Brucker Kinder Kunst Haus soll ein Ort sein, an dem
    man die Regeln, die Korrektheit, den Vergleich mit Anderen und den Leistungsdruck unserer
    Gesellschaft vergisst und einfach nur Spaß an der Kreativität hat“, so Obmann Erdt-
    Bergemann.
    Mit dem KinderAtelier wird Kindern von 4 bis 10 Jahren ein geschützter Raum angeboten, in
    dem sie in entspannter Atmosphäre völlig ohne Leistungsdruck und Wertungen mit
    verschiedensten Materialen und Farben experimentieren, sich entfalten, mit anderen
    Kindern interagieren und mit unterschiedlichen Gestaltungsmitteln kreativ werden können.
    Jeden Mittwoch gibt es von 16 bis 17.30 Uhr sowohl ein freies als auch ein geführtes Malen.
    Anmeldungen sind jederzeit möglich. Auch für „Minikleckser“ ab einem Jahr mit
    Begleitperson gibt es donnerstags von 15 bis 16:30 Uhr fast wöchentliche Treffen.
    Darüber hinaus soll das Brucker KinderKunstHaus für allerlei Kinderveranstaltungen
    genutzt und der Raum auch als „Open Space“ für externe Kinder- und Jugendinitiativen zur
    Verfügung gestellt werden.

    Die Kinder bekommen zum freien und geführten Malen auch immer wieder die Gelegenheit,
    in Workshops professionelle Künstler kennenzulernen, um mit ihnen zusammen neue
    Gestaltungstechniken auszuprobieren. Auch für kreative Kindergeburtstage stehen die
    Räumlichkeiten zur Verfügung. Im Herbst werden dann zwei Samstagsworkshops
    angeboten: Eine Klangreise mit Petra Erdt und Naturkosmetik (Lippenbalsam für den
    Winter) mit Judith Dornhofer.

    Offiziell eröffnet wurde das Brucker Kinderkunsthaus am Mittwoch, dem 6. September 2017 um
    18 Uhr mit einer Ausstellung mit Bildern der Kinder, die bei der Ferienpass-Veranstaltung
    der Fotogruppe der Brucker Naturfreunde unter dem Titel „ROT“ entstanden sind. Der
    reguläre Betrieb startete am Mittwoch, dem 13. September 2017 um 16 Uhr mit dem freien Malen.
    „KiKu“ – Kinderkultur in Bruck an der Mur

    Einen hohen Stellenwert in der Kulturvermittlung für die jungen Bürger hat längst die
    Veranstaltungsreihe KiKu – Kinderkultur im Stadtmuseum. Im Jahre 2015 aus einem
    Bürgerbeteiligungsprojekt unter der Federführung von Sabine Tischler, Gemeinderätin
    Judith Dornhofer und Stadtmuseumsleiterin Irmengard Kainz entstanden, hat sich das
    Kulturangebot längst als Fixpunkt im Stadtgeschehen etabliert.
    Die KiKu-Projekte sind als gemeinsame Veranstaltungen von Kindern mit ihren Eltern
    konzipiert. Die Anwesenheit eines Elternteiles bzw. einer erwachsenen Aufsichtsperson ist
    daher Voraussetzung für die Teilnahme der Kinder.
    Anfangs vor allem auf Veranstaltungen in Stadtmuseum fokussiert, konnte das Angebot in
    Kooperation mit der Stadtbücherei, dem KinderKunstHaus und dem Kulturreferat der Stadt
    Bruck mittlerweile verbreitet werden. Dank der Förderung durch die Stadt Bruck ist es auch
    für den kommenden Herbst gelungen, für die Kinder zahlreiche spannende, lehrreiche und
    unterhaltsame Kulturveranstaltungen auf die Beine zu stellen.
    Spannendes Programm
    Auf vielfachen Wunsch von Kindern und deren Eltern wird etwa die Philosophin Lisz Hirn
    im Herbst gleich zwei mal mit Kindern im Stadtmuseum philosophieren. Seminarbäuerin
    Barbara Kirl wiederum backt Anfang Dezember mit den Kindern Weihnachtskekse.
    Schauspieler Kurt Shalaby, ein beliebter Gast im Stadtmuseum, spielte sich in den
    vergangenen Jahren bereits in die Herzen der Kinder, und ist auch heuer mit einer
    szenischen Lesung in Bruck zu Gast, die sich im November orientalischen Geschichten
    widmet. Zudem ist ein Theaterworkshop mit Andi Peichl im Dachbodentheater 2.0 geplant.
    Die Brucker Stadtbücherei wird am 20. Oktober mit Unterstützung von
    Theater/Baum/Schere, Isabelle Friedl, der Buchhandlung Leykam und der Sprachexpertin
    „Terri“ bereits zum zweiten Mal zu einem mehrsprachigen Lesefest, dieses Jahr im Brucker
    Kulturhaus, laden. Darüber hinaus werden zwei „Labuka regional“-Workshops in der
    Bücherei im ehemaligen Gemeindeamt Oberaich stattfinden. Das Kulturreferat der Stadt
    Bruck lockt im Dezember wieder mit einem Kindertheater, passend zur Vorweihnachtszeit
    steht das Stück „Odu Fröhlich“ vom Theatro Piccolo auf dem Programm.

    Das KiKu-Herbstprogramm im Überblick:

    Di, 3. Oktober, um 16 Uhr
    „Luft“ – Philosophieren mit Kindern
    mit der Philosophin Lisz Hirn
    Stadtmuseum

    Fr, 20. Oktober, von 14 bis 18 Uhr
    Lesefest für alle Generationen
    Kulturhaus

    Di, 7. November, 17 Uhr
    Szenische Lesung mit Kurt Shalaby
    Orientalische Geschichten (Aladin)
    Stadtmuseum

    Mi, 15. November, 16 Uhr
    Labuka regional – Workshop
    Thema „Winter“
    Stadtbücherei

    Mi, 29. November, 16 Uhr
    „Warum sollen wir Teilen?“ –
    Philosophieren mit Kindern
    mit der Philosophin Lisz Hirn
    Stadtmuseum

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