Stadtvision Bruck an der Mur 2030 Foren Visionsthema: Leben und Wohnen Entwicklungsziele: Leben und Wohnen

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    54. Die Revitalisierung bestehender Bausubstanz zu Wohnzwecken insbesondere in der Altstadt wird vorrangig vor anderen Wohnbaumaßnahmen forciert.

    55. Der Umbau von leer stehenden Gewerbe- und Handelsflächen in B-Lagen zu Wohnungen bzw. Einrichtungen der sozialen Infrastruktur (soweit als möglich) wird als Nutzungsalternative angeregt.

    56. Die Schaffung von Miet- und Eigentumswohnungen wird in unterschiedlichen Größen und Standards angepeilt (Diversität). Dazu gehört insbesondere auch die Schaffung von leistbarem familienfreundlichen Wohnraum mit niedrigen Wohnkosten für die Menschen in der Obersteiermark.

    57. Geförderte Mietwohnungen vor allem für Familien werden geschaffen. Denn aufgrund der günstigen Mieten wird geförderter Wohnraum auch in Städten, mit stagnierender Bevölkerungsentwicklungsprognose stark nachgefragt.

    58. Revitalisierung der Höfe zu halböffentlichen Freiräumen: Der Rückbau der teilweise vollflächigen, erdgeschossigen Hofbebauungen bzw. Hofeinbauten wird, wo möglich, angeregt.

    59. Die Schaffung von Stellplatzangeboten für Anrainer in den Randzonen der Altstadt wird, wo möglich, gegenüber zentralen Standorten priorisiert.

    60. Betreubares und betreutes Wohnen wird möglichst im Zentrum bzw. zentrumsnah und mit guter Anbindung an die öffentliche Infrastruktur umgesetzt. So werden auch innerstädtische Arbeitsplätze am Betreuungssektor geschaffen und Teilnahme am sozialen Leben in der Gemeinschaft ermöglicht.

    61. Wohnen und Arbeiten: Wohnateliers, Kombination von Wohnraum mit Kanzleien, Praxen, kleineren Büro- bzw. Gewerbeflächen sollen im Zentrum etabliert werden. Speziell für EPUs im Zentrum.

    62. „Sanierungsoffensive zur Belebung von Ortskernen“ des Landes Steiermark: Die Fördermittel zum Ankauf von Objekten sollen zur strategischen Steuerung der Ortskernentwicklung genutzt werden.

    63. Die Entwicklung von einfachen PPP-Modellen mit Baurechtsverträgen, um auch Privatinvestoren vermehrt miteinzubeziehen wird in ausgewogener Form und mit begleitender Kontrolle und Transparenz unterstützt. Es erfolgt eine aktive Unterstützung von Eigentums- und Anlegermodellen bei Vorhaben in der Altstadt, um zielgerichtet Investitionskapital zur Revitalisierung in die Altstadt zu holen.

    64. Der Ausbau und die Förderung des generationengerechten Wohnbaus soll möglichst im Zentrum erfolgen.

    65. Es sollen gezielte Anregungen zur Etablierung von „Innovativem Wohnen“ erfolgen – Die Durchführung eines Pilotprojektes auch zur Hebung der Attraktivität und zur Kommunikation nach außen wird angestrebt.

    66. Die Erreichung von Zuzügen durch neue Wohnformen ist ein Leitziel der Wohnraumpolitik.

    67. Die aktive Einbindung der (zukünftigen) Bewohner in die Entwicklung der Wohnangebote und auch des Wohnumfeldes – Anregung zu eigeninitiativen, gemeinschaftsbildenden Nutzungsformen des öffentlichen Raumes im unmittelbaren Wohnumfeld (urban gardening, „Stühle vor die Tür“, Straßen- und Viertelspiele, Lockerung von Verboten zur Nutzung des öffentlichen Raumes) wird gezielt forciert und unterstützt.

    68. Es werden strukturiert und gezielt Maßnahmen zur raschen Einbindung von neuen Stadtbewohnern (offene Viertelstammtische, Nutzung des öffentlichen Raumes für gemeinsames Kochen etc.,) gesetzt. Ziel ist die Herstellung einer „Quartieratmosphäre“ die Bewohner, Handel, Dienstleister etc. kleinräumig kommunikativ vernetzt.

    69. Die Murinsel und das Weitental sind gemeinsam mit dem Schlossberg und dem Madereck die naturnahen Naherholungszentren der Brucker Bevölkerung und darüber hinaus für Gäste aus nah & fern und werden als solche verantwortungsbewusst weiterentwickelt.

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