Stadtvision Bruck an der Mur 2030 Foren Projektprozess Stadtvision Bruck an der Mur 2030 Anmerkungen zum Redaktions- und Visionsprozess

1 Antwort, 2 voices Last updated by Profilbild von Markus Hoedl Markus Hoedl vor 2 Jahre, 4 Monate
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    Die „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“ baut auf folgenden Grundlagen und Bedingungen auf:

    Im Rahmen von zwei Workshops im Jänner und April 2016 wurden mit rund 50 Stakeholdern aus Bruck an der Mur grundsätzliche Themen- und Handlungsfelder für die Erarbeitung einer Stadtvision für Bruck an der Mur identifiziert und Kernwerte für ein künftiges Markenleitbild ausgearbeitet.

    Im Zuge dieses Workshop-Prozesses wurden darüber hinaus mehrere dutzend konkrete operative Projektthemen für die künftige Stadtentwicklung identifiziert, die in den kommenden Jahren im Sinne der „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“ bearbeitet werden sollen oder können. Für jedes dieser Projektthemen hat eine oder haben mehrere Personen aus diesem Stakeholder-Prozess gemeinsam Projektkommunikatoren-, bzw. Projektentwicklerverantwortung übernommen. (Siehe dazu die Protokolle der beiden Stakeholder-Workshops)

    Diesem Workshop-Prozess sind in den vergangenen Jahren mehrere Grundlagenentwicklungsprozesse vorausgegangen, auf die die „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“ ebenfalls aufbaut und die in diesem Entwurf Berücksichtigung finden. Dazu zählt der „Masterplan Innenstadt“, der 2014/15 im Zuge einer gemeinsamen die drei Bezirksstädte Bruck an der Mur, Hartberg und Bad Radkersburg umfassenden Studie im Auftrag des Österreichischen Städtebundes / Landesgruppe Steiermark sowie des Landes Steiermark / Abteilung 13 Umwelt und Raumordnung und mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Steiermark erarbeitet wurde. Aber auch die Ergebnisse des „Smart City – Green Link“ Prozesses aus dem Jahr 2011 oder des Projektes „Lebensraum Mur“ wurden für diese Visionsentwicklung mit herangezogen.

    Ergänzt wurden diese Grundlagen für die „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“ darüber hinaus durch Stellungnahmen und Themengewichtungsvorschläge des Redaktionsteams „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“, die aus den bestehenden Ausgangsmaterialien hervorgehoben und verdichtet wurden.

    Nach einer Zwischenpräsentation des Visionsentwurfes vor den Vertretern aller Gemeinderatsfraktionen, wurden alle Gemeinderatsfraktionen eingeladen, ergänzende Stellungnahmen dazu abzugeben. Dabei sind schriftliche Stellungnahmen von SPÖ, FPÖ, ÖVP, GRUENE und KPÖ eingelangt. Diese Stellungnahmen wurden, nach Einzelrücksprache mit den von den jeweiligen Fraktionen für diesen Visionsprozess nominierten Fraktionssprechern, in den vorliegenden 5. Redaktionsentwurf eingearbeitet. Alle aus Fraktionsstellungnahmen resultierenden Ergänzungen und Änderungen, die in diesen Entwurf eingearbeitet wurden, wurden für den abschließenden politischen Endabstimmungsprozess des Dokumentes farblich markiert und in Fußnoten kommentiert. Die Redaktionsfassung inklusive Fußnoten wurde als Begleitdokument des Visionsprozesses gemeinsam mit den schriftlichen Stellungnahmen der Fraktionen archiviert und hier öffentlich verfügbar gemacht. Aus dem diesem dem Gemeinderat zum Beschluss vorliegenden Dokument wurden die kommentierenden Fußnoten wieder entfernt.

    Die „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“ ist als übergeordnetes Steuerungsinstrument gedacht. Sowohl für Grundsatzentscheidungen, ob und welche Maßnahmen und Einzelprojekte umgesetzt werden sollen und welche möglicherweise auch nicht, als auch zur inhaltlich konsistenten Ausgestaltung der in Angriff genommenen Maßnahmen und Projekte.

    Um für die strategische Steuerung der weiteren Entwicklung eine möglichst knappe und klare Ausformulierung der „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“ zu ermöglichen und gleichzeitig bei der großen Anzahl an konkret vorhandenen Projektideen auf der operativen Ebene größtmögliche Dynamik und Flexibilität zuzulassen, wurde in der Steuerungsgruppe beschlossen, für die weitere Entwicklung zwei Grundlagendokumente zu verfassen.

    1. Die vorliegende „Stadtvision Bruck an der Mur 2030″, die unabhängig von Einzelprojekten grundlegende Metaziele formuliert, soll mittelfristige Gültigkeit haben und als strategische Grundlage für konkrete Umsetzungsentscheidungen und die Ausgestaltung von Maßnahmen und Projekten dienen.

    2.  Im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Entwicklungsleitbild steht das Living Paper „Bruck an der Mur – Entwicklungsprojekte 2030“, das laufend im Zuge eines kontinuierlichen Feedbackprozesses zwischen den am Entwicklungsprozess in Bruck an der Mur beteiligten Stakeholdern aktualisiert werden soll (zumindest einmal jährlich) und den konkreten Maßnahmen- und Projektbearbeitungsstand dokumentiert, aber auch offen dafür sein soll, neue Vorhaben aufzunehmen, beziehungsweise Vorhaben, die nicht weiter verfolgt werden, wieder auszusortieren.

    Stadtvision2030 Beschlussvorlage Gemeinderat

    Stadtvision2030 Redaktionsfassung vom 3.10.2016

    Stadtvision2030_Redaktionsfassung 3.7.2016

    Stadtvision2030 Workshop 1 Protokoll vom 22.1.2016

    Stadtvision2030 Workshop 2 Protokoll vom 8.4.2016

    Stadtvision2030 PSG 09/2016

    Stadtvision2030 PSG Protokoll 09/2016

    Stadtvision2030 Protokoll Fraktionsbesprechung 10/2016

    FPÖ_Stadtentwicklungskonzept Bruck

    SPÖ_Stellungnahme

    ÖVP_Redaktionelle Anmerkungen vom 19.8.2016

    ÖVP_Stellungnahme vom 22.8.2016

    KPÖ_Stellungnahme vom 18.8.2016

    GRÜNE_Stellungnahme

    Masterplan Innenstadt Bruck an der Mur

     

     

    Profilbild von Markus HoedlMarkus Hoedl
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    #247

    Am Dienstag, 14.02.2017 wird um 18:30 Uhr im City Center Bruck an der Mur, Roseggerstraße, die „Stadtvision Bruck an der Mur 2030“ der Öffentlichkeit präsentiert. Ganz nach dem Motto „Tun wir was, dann tut sich was“ sind alle interessierten und engagierten Bruckerinnen und Brucker herzlich eingeladen, an der Realisierung der Stadtvision mitzumachen.

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